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Bildung, Forschung & Entwicklung


Das Österreichische Bildungssystem


Regionales Angebot im primären Bildungsbereich

Für die ersten vier Schulstufen stehen den Kindern in der AREA m styria ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr 73 Volksschulen zur Verfügung. Ziel dieser Institutionen ist es, eine umfassende und gleichzeitig ausgewogene Allgemeinbildung zu vermitteln und soziale, emotionale, intellektuelle und körperliche Fähigkeiten zu fördern.

Regionales Angebot im sekundären Bildungsbereich

Nach dem Besuch der Volksschule haben die SchülerInnen die Wahl zwischen zwei Schultypen, die jeweils vier Jahre besucht werden: Die 26 Hauptschulen in der AREA m styria bieten eine grundlegende Allgemeinbildung, bereiten die jungen Menschen auf das Berufsleben vor und vermitteln gleichzeitig die notwendigen Kenntnisse für den Übertritt in Schulen auf der Sekundärebene. Die Unterstufe der sieben allgemeinbildenden höheren Schulen in der Region vermittelt eine umfassende und erweiterte Allgemeinbildung. Haben die SchülerInnen eine dieser Schulen absolviert, stehen ihnen entweder Schulen mit Schwerpunkt allgemeiner oder beruflicher Bildung zur Verfügung

Die Oberstufe der sieben allgemeinbildenden höheren Schulen in der AREA m styria soll die SchülerInnen vor allem auf eine Ausbildung an Universitäten sowie eine solide Grundlage für eine spezialisierte Ausbildung bieten und schließt mit der Reifeprüfung (Matura) ab.

Die zahlreichen berufsbildenden Ausbildungsmöglichkeiten in der Region sind durch zwei Bildungswege geprägt. Zum einen können die SchülerInnen entweder das duale Ausbildungssystem des Lehrberufes wählen, oder sich für eine der insgesamt 28 berufsbildenden mittleren oder höheren Schulen in der AREA m styria entscheiden.

Die vier Polytechnischen Schulen in der Region bereiten die jungen Menschen nach der absolvierten achten Schulstufe ein Jahr lang auf den Übertritt in eine Lehrausbildung zum Facharbeiter vor. Die berufliche Ausbildung erfolgt teils in einem der zahlreichen Lehrbetriebe in der AREA m styria (ca. 700 Lehrbetriebe; ca. 2.300 Lehrstellen), teils in einer Berufsschule und wird mit einer Lehrabschlussprüfung beendet. Für FacharbeiterInnen gibt es auch die Möglichkeit, mit der Absolvierung der Berufsreifeprüfung die Berechtigung zur Hochschulausbildung zu erlangen.

Berufsbildende mittlere Schulen dauern zwischen einem und drei Jahren, berufsbildende höhere Schulen können nach fünf Jahren mit der Reifeprüfung (Matura) abgeschlossen werden. Das Angebot an berufsbildenden Schulen in der AREA m styria reicht von Handelsschulen und –akademien, land- und forstwirtschaftlichen Schulen bis hin zu einer Gruppe von Schulen für technische und wirtschaftliche Berufe. Der erfolgreiche Abschluss einer dieser Schulen wird als Qualifikation für eine entsprechende Berufsausübung angesehen.

Regionales Angebot im tertiären Bildungsbereich

Die erfolgreiche Ablegung der Reifeprüfung bzw. Berufsreifeprüfung ermöglicht den Zugang zu Akademien und Kollegs, Fachhochschulen und Universitäten. Die AREA m styria verfügt über zwei Einrichtungen mit universitärem Charakter, die Montanuniversität in Leoben sowie die Fachhochschule JOANNEUM in Kapfenberg. Somit liegen zwei der vier steirischen Hochschulstandorte in der Region. Die in der AREA m styria angebotenen werkstoff-, technologie- und wirtschaftsorientierten Studienrichtungen sind im nationalen wie internationalen Vergleich größtenteils einzigartig, ein Studium in diesen Bereichen ist folglich nur an den universitären Einrichtungen der Region möglich.

Erwachsenenbildung

Die allgemeine und berufliche Weiterbildung wird überwiegend von Interessensvertretungen der Sozialpartner und deren Instituten angeboten und durch private Anbieter ergänzt. Weiters besteht die Möglichkeit, Ausbildungen an Kollegs und Schulen für Berufstätige, in Meister- und Werkmeisterschulen, an Fachakademien sowie an Universitäten zu ergänzen oder auch nachzuholen.

Regionales Bildungsangebot im Detail


Polytechnische Schulen

Berufsbildende Schulen

Akademien, Kollegs und Hochschulen

Erwachsenenbildung



Forschung & Entwicklung

In Bezug auf die F&E-Quote im Jahr 2005 lag Österreich mit 2,35% des BIP an fünfter Stelle im europäischen Vergleich, hinter Schweden (3,86%), Finnland (3,48%), Deutschland (2,51%) und Dänemark (2,44%). Die Steiermark weist mit 3,67% des Bruttoregionalprodukts im innerösterreichischen Vergleich die höchste F&E-Quote aller Bundesländer auf und gilt somit als Forschungsland Nummer 1 in Österreich. Diese landesweite Stärke spiegelt sich natürlich auch in der AREA m styria wieder: Durch die ausgeprägte Innovationskraft der ansässigen Unternehmen, die werkstoff- und technologiefokussierten Forschungsschwerpunkte der universitären Einrichtungen der Region und die effiziente Vernetzung beider ist ein klarer Wettbewerbsvorteil des Wirtschaftsstandortes AREA m styria gesichert. Darüber hinaus werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in der Region auf verschiedenen Ebenen maßgeblich gefördert und unterstützt.